Montag, 31. August 2015

Rückblick: Mama, Papa, Krümelbaby

Jetzt.


Genau jetzt vor 12 Monaten warst du da.
Helena Anjuli. Strahlend schönes Gottesgeschenk.
Krümelbaby.


Nicht plötzlich, nicht unerwartet, ohne Hektik und Fahrt ins Krankenhaus unter Wehen...
Nein, nach Tagen der Einleitung, drei Tagen unproduktiver Wehen, nach Hoffen und Bangen, nicht noch eine weitere Nacht warten zu müssen. 

Dienstag, 25. August 2015

was wäre, wenn DU es wärst?

flüchtlinge.
das wort der letzten wochen.

ich bin nur eine winzig kleine bloggerin, die ab und an mal einen seelenstriptease hier hinlegt. nur für mich in erster linie, aber ich freue mich über jeden, den interessiert, was ich zu erzählen habe. 

dieser tage ist aber selbst mein kleines stimmchen wichtig. jedes wort zählt. jede tat. jeder euro. jedes bisschen mitgefühl.

ich sehe bilder im tv, sehe weinende menschen, männer, frauen, kinder die über zäune klettern, auf dem meer ums überleben kämpfen. zeltlager, demonstrationen, brennende flüchtlingsunterkünfte. all das erschien weit weg. es tat mir leid, aber ich bin gut darin, mich zu verschließen, ich weiß zu gut, wie stark ich mitfühle und mich all das leid mitnehmen würde.

Samstag, 22. August 2015

rückblick: 20 sekunden horror in worte gefasst

5 tage ist es nun her, der moment in dem ich dachte, ich hätte mein baby umgebracht.
und das sitzt tief. tiefer als kaum ein erlebnis zuvor.

aber von vorne:
endlich ist es so weit, ich habe eine positive rückmeldung vom mütter- und familienzentrum in unsrer nähe, ich habe mit helena einen platz in einer nachmittags-krabbelgruppe! und ich freue mich wie wahnsinnig,
unter leute zu kommen, andere mütter mit babys, endlich erfahrungen austauschen zu können und verständnis von jenen zu erfahren, die die gleichen dinge erleben wie ich im letzten jahr.

Montag, 17. August 2015

übertherapiert oder überkritisch - teil 2

hallöchen,

so. nun, da ich etwas abstand gewinnen konnte, noch die ein oder andere untersuchung statt fand kann ich dir nun vom ausgang der geschichte berichten. aber vorweg noch ein kleiner zusatz zum letzten beitrag (klick mich): natürlich hatte ich angst, mit helena zur physiotherapie zu gehen. einfach, weil ich ihre empfindlichkeit kenne. dennoch möchte ich betonen, dass ich bei entsprechender ärztlicher empfehlung in jedem fall eine therapie für krümel in anspruch genommen hätte. ohne frage. denn in keinem fall lasse ich meine angst ihr leben bestimmen. und was sind schon ein paar tränen ihrerseits gegen den erfolg, den eine solche therapie vielleicht gebracht hätte??